Judo-Talent sichert sich Teilnahme an Deutscher Meisterschaft – Verena Buchloh holt sich Bronze bei Bayerischer U-18-EM

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Verena Buchloh, 16-jähriges Judo-Nachwuchstalent des FC Schweitenkirchen, feierte im Januar und Februar fabelhafte Erfolge: Der dritte Platz auf der Bayerischen Einzelmeisterschaft der weiblichen U18-Jugend in Abensberg brachte der Gymnasiastin, die seit 2013 im Landeskader kämpft, die Fahrkarte zur Süddeutschen Einzelmeisterschaft im baden-württembergischen Pforzheim: Durch ein Freilos in der ersten Runde startete Buchloh dort direkt in die zweite Runde, wo sie Paula Schmidgall vom TSG Backnang nach nur einer von vier Kampfminuten mit O-uchi-Gari (großer Innensichel) und Uchi-Mata (Innerer Beinschenkelwurf) souverän besiegte. Im Halbfinale traf sie auf Kim Altkorn, eine Trainingspartnerin des TSV Großhadern: Die Schweitenkirchenerin begann taktisch sehr gut, konnte in Führung gehen und strafte ihre Gegnerin klug hoch. Doch durch ein kurzes Konzentrationsloch verließ sie ihre Linie und konnte ihre Spannung beim eigenen Wurfansatz nicht mehr halten, was Altkorn rigoros ausnutzte und mit Punktgewinn konterte. Buchloh gab den Kampf jedoch nicht auf und zeigte erneut Biss: Sie zwang der Großhadenerin weitere Strafen auf und brachte diese an die Grenzen ihrer Kondition. Mit dem zeitlichen Vorteil auf ihrer Seite gewann dennoch Altkorn, so dass Buchloh nur der nächste Kampf um Platz Drei blieb. Hier hieß ihre Gegnerin Sarah Friess – ebenfalls eine Trainingspartnerin und Freundin am Bundesstützpunkt in Großhadern, gegen die Buchloh zuletzt auf der Bayerische Einzelmeisterschaft noch verloren hatte. Doch diesmal setzte sich die junge 52-Kilogramm-Kämpferin mit einer ihrer Spezialtechniken, dem Uchi-Mata, durch und hielt Friess anschließend im Haltegriff fest. Zwischenzeitlich lief die 16-jährige, wie schon im Kampf davor, Gefahr, erneut in ein Konzentrationsloch zu fallen, doch sie fing es diesmal ab und konnte den Kampf zu ihren Gunsten souverän beenden. Letztes Jahr noch mit kleineren Verletzungen im Schulter- und Nackenbereich konfrontiert, hatte sie sich nun mit viel Elan, Biss und Kampfesfreude die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft Ende Februar in Herne/ Nordrhein-Westfalen gesichert. „Verena trainiert extrem fleißig, lässt sich von Verletzungen nicht beeindrucken und ist gleichzeitig eine sehr gute Schülerin. Dadurch wird sie für Lehrgänge und Internationale Turniere oft freigestellt, wodurch sie sich hervorragend weiterentwickeln kann“, äußert sich Franz Dausch, Trainer und Abteilungsleiter der FCS-Judoabteilung stolz.“Fünf bis sechs Trainingseinheiten im Heimatverein Schweitenkirchen und am Bundesstützpunkt in Großhadern zeigen seine Wirkung!“

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