Mitgliederversammlung 2019

Am Freitag, den 29. März 2019, findet um 19:30 Uhr im Vereinsheim Schweitenkirchen (Leitlhöhe 1, 85301 Schweitenkirchen) die Jahreshauptversammlung 2019 der Abteilung Judo (inklusive Unterabteilungen Budo, Kyudo, Selbstverteidigung, Leichtathletik) statt.

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2019 – Abteilung Judo

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Süddeutsche Meisterschaft 16.02.2019 – Kilian qualifiziert für Deutsche-Meisterschaft

Video von Andi Kappelmeier


Qualifiziert für die höchste Judo-Meisterschaft in Deutschland!
Das ist dem 15-jährigen Kilian Kappelmeier vom FC Schweitenkirchen gelungen, der auf der Süddeutschen Meisterschaft in Großhadern den zweiten Platz belegen konnte. Obwohl er wegen zurückliegender Krankheit etwas geschwächt in den Wettkampf gestartet war, zeigte er mit drei souverän gewonnenen Kämpfen, dass mit ihm zu rechnen ist. Erst im Finale musste er sich geschlagen geben. „Kilian trainiert fleißig und hart. Mit seinem Wechsel auf das Sportgymnasium Nord in München hat er ideale Trainingsbedingungen und setzt sich täglich mit Judo auseinander. Das Erreichen der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in zwei Wochen in Leipzig war unser Ziel. Alles Weitere ist eine Zusatzaufgabe und ermöglicht uns ein relaxtes Herangehen“, so Trainer und Abteilungsleiter Franz Dausch. Magdalena Brummer, die ebenfalls am Start war, hatte mit den Auswirkungen ihres Trainingsrückstandes und ihrer Erkältung der vergangenen Woche zu kämpfe. Sie konnte zwar die ersten beide Kämpfe ihres Pools gewinnen, nicht aber das Poolfinale. Hier verlor sie gegen die amtierende Bayerische Meisterin, weil sie nicht das nötige Selbstbewusstsein demonstrieren konnte. Eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Leipzig zusammen mit Kappelmeier bleibt ihr damit verwehrt.

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Guter Start ins neue Judo-Jahr

Die Jugendlichen des FC Schweitenkirchen sind sehr gut in das neue Judo-Jahr gestartet! Auf dem Internationalen Sparkassenpokal in Jena – ein Turnier mit 750 Teilnehmern aus 89 Vereinen und vier Nationen – erkämpfte sich Odalis Santiago mit nur einem einzigen verlorenen, aber vier gewonnenen Kämpfen den dritten Platz und Kilian Kappelmeier (U18), mit ebenfalls nur einem verlorenen Kampf, den zweiten Platz. Sein Gegner im Finale, Elias Kroll, ist aktuell in Kappelmeiers Gewichtsklasse (bis 81 Kg) die Nummer Eins, die es auf der anstehenden Deutschen Meisterschaft zu knacken gilt, wie Franz Dausch erklärte. „Die beiden haben sehr souverän gekämpft! Sie haben alle gewonnenen Kämpfe mit einem Ippon beendet, d.h. den Kampf vorzeitig durch schwungvolles Werfen und Festhalten entschieden. An Judoka des FC Schweitenkirchen gibt es kein Vorbeikommen mehr, wenn es um die vorderen Platzierungen geht! Es freut mich sehr, dass sich meine Athleten schon einen guten Namen gemacht haben“, so der Trainer und Abteilungsleiter Franz Dausch stolz. Denn auch seine Athletinnen Nadja Kneilling (U15) und Magdalena Brummer (U18) haben an anderer Stelle in Palling abgeliefert: Brummer darf sich dank hervorragender Leistung nun nicht nur in ihrer eigentlichen Gewichtsklasse, sondern sogar eine darüber Oberbayerische Einzelmeisterin nennen und Kneilling bewies beim Ranglistenturnier in Palling, dass sie nach nun bereits sechs Jahren Training eine routinierte Judoka ist: Sie belegte den zweiten Platz.

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Erneut große Ehrung für Herbert Possenriede

Dieses Jahr endete, so wie es begonnen hatte, mit einer großen Ehrung für den Judoka, Budosportler und Leichtathleten Herbert Possenriede vom FC Schweitenkirchen. Nach dem „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ im Januar erhielt er jetzt auch noch vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) wegen langjähriger hervorragender ehrenamtlicher Verdienste im Sport die „Verdienstnadel in Gold mit Brillanten und Kranz und Urkunde“ (Stufe 9) BLSV Verdienstnadeln

Gruppenbild nach der Ehrung: Von links: Der FC Schweitenkirchen Judo-Abteilungsleiter Franz Dausch, der Vorsitzende der Sportkommission Florian Weiß, die Vize-Bürgermeisterin von Schweitenkirchen Gabi Kaindl, Herbert Possenriede, der stellvertretene Vorsitzende des BLSV Kreises 22 Pfaffenhofen Harald Bruckmeier und der Vertreter der Vorstandschaft des FC Schweitenkirchen Christian Klostermann. (Foto Roland Schoeffel)

Das Kinder-Nikolausturnier der Judoabteilung am Samstag, den 1.Dezember 2018 in der Max-Elfinger-Halle in Schweitenkirchen bot wegen die vielen Teilnehmer und Zuschauer einen außerordentlichen Rahmen für die Ehrung. Der stellvertretene Vorsitzende des BLSV Kreises 22 Pfaffenhofen, Harald Bruckmeier aus Geisenfeld, nahm die Ehrung vor und überreichte Anstecknadel und Urkunde des BLSV für die über 45–jährige ehrenamtliche Führungstätigkeit in bayerischen Sportvereinen. Bezogen auf ganz Deutschland waren es sogar 52 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit.  Auch der Vorsitzende der Sportkommission, Florian Weiß, Pfaffenhofen, die Vize-Bürgermeisterin von Schweitenkirchen, Gabi Kaindl, und aus der Vorstandschaft des FC Schweitenkirchen Christian Klostermann waren gekommen und ließen es sich nicht nehmen, anerkennende Worte über den Jubilar vorzutragen.

Florian Weiß verwies darauf, dass es im gesamten Landkreis Pfaffenhofen jetzt mit Possenriede nur drei Personen gibt, die diese hohe Auszeichnung erhalten haben, und Gabi Kaindl bemerkte, dass noch kein Schweitenkirchener Bürger so hohe Auszeichnungen erhalten habe, denn bei Herbert Possenriede kommen auch das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten (2007) und im Jahr 2005 die Ehrennadel des Bayerischen Judoverbandes (BJV) in Gold mit Kranz dazu.

 Christian Klostermann verwies auf den unentbehrlichen Erfahrungsschatz von Herbert Possenriede, den er in all den Jahren in ehrenamtlichen Vorstandspositionen für den FCS angesammelt hat. Seit der Gründung der Judoabteilung 1981 durch Possenriede gab es bei den Judoka des FC Schweitenkirchen bis heute vergleichsweise viele Erfolge, und in keinem Jahr fehlten die FCS-Judoka bei den Landkreis-Sportlerehrungen.

Der 76-jährige Herbert Possenriede hat auch in Zukunft vor, wenn die Gesundheit mitspielt, noch einige Jahre in ehrenamtlichen Führungspositionen tätig zu sein, besonders aber auch im Trainerbereich als Budotrainer und Sportabzeichenprüfer.

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Deutschlands größtes Kinderjudoturnier „Adlercup“ in Frankfurt mit FCS-Judoka

An Deutschlands größtem Kinderjudoturnier mit knappen 2000 Teilnehmern zwischen sieben und 17 Jahren waren auch dieses Jahr wieder die Schweitenkirchener Judoka vertreten: Neun Kinder reisten gemeinsam mit Eltern, Geschwistern und Trainern nach Frankfurt am Main, um am Adlercup anzutreten. Auf acht Matten kämpften die Judokas, zwischen acht und zwölf Jahren an zwei Tagen. „Die Halle ist schon sehr beeindruckend, ganz zu schweigen von den Gegnern: Aus über 30 Nationen sind etliche Nachwuchsjudokas angereist! Manch einer sagt sogar, der Adlercup sei wie eine Weltmeisterschaft für Kinder. Dass da die Aufregung riesig ist und man Mut zum Kämpfen braucht, liegt auf der Hand“, so die betreuende Trainerin Jana Axthammer. Die Wettkampftage starteten bereits um acht Uhr mit dem obligatorischen Wiegen, das eigentliche Wettkampfgeschehen zog sich dann über den ganzen Tag, weil die Kinder in unterschiedlichen Gewichts- und Altersklassen antraten. „Auch wenn es lange Wartezeiten gab, wurde unserem Judoteam nie langweilig. Sie feuerten ihre Teamkollegen kräftig an und man spürte eine große Gruppendynamik – auch bei Eltern, Geschwistern, Freunden und Trainern“, so Axthammer, die in Schweitenkirchen vor allem die U10 trainiert. 
Zu sehen gab es dabei teils grandios umgesetzte Techniken, große Kämpferherzen, aber auch wütende und traurige Judoka. „Es ist einfach toll, mit welchem Elan die jungen Athleten aufgetreten sind. Auffallend war, wie konzentriert und ernsthaft sie ihre Kämpfe bestritten und vor allem, wie sie die Instruktionen vom Mattenrand während der Begegnung umsetzen konnten“, so  Axthammer. Marlene Ratzke, Odalis Santiago, Nadja Kneilling, Julian Kneilling, Lisa Kröner, Pauline Diener, Paula Schmid, Carina Schmid und Tim Hausdorf erkämpften sich insgesamt zwei Bronzemedaillen, zwei Silbermedaillen, zwei Goldmedaillen und sehr gute Platzierungen in einem starken Kämpferumfeld.

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Kyudo in Schweitenkirchen mit der Bayerischen Landestrainerin

Kyudo-Abteilungsleiter Herbert Possenriede hatte das Glück, die Bayerische Landestrainerin Ingrid Haußner aus Neuburg/Donau für einen Trainingsabend nach Schweitenkirchen einladen zu können. Ingrid Haußner hat den 4. Dan im Kyudo, war unter den fünf besten Schützen beim internationalen Kyudo-Jubiläumswettkampf 2016, war deutsche Meisterin im Schießen auf 60 Meter (Enteki), war Bayerische Meisterin und ist Teammitglied in der Deutschen Kyudo-Nationalmannschaft. Als Landestrainerin obliegt ihr die technische Schulung der Bayerischen Kyudoka.

Die Turnhalle der Grund- und Mittelschule Schweitenkirchen ist mit nur 25 m Länge eigentlich etwas zu kurz für diesen Sport, da Kyudo-Pfeile auf 28 m geschossen werden, aber zum Erlernen der speziellen Kyudo-Schießtechnik reicht die Länge aus.

Beim Kyudo müssen acht Bewegungsstufen (Hassetsu) eingeübt werden:

Stufe 1 Ashibumi (Setzen der Füße)
Stufe 2 Dozukuri (Balance des Rumpfes)
Stufe 3 Yugamae (Vorbereitung bis Blick zum Ziel)
Stufe 4 Uchiokoshi (Heben des Bogens)
Stufe 5 Hikiwake (Spannen des Bogens)
Stufe 6 Kai (Voller Auszug)
Stufe 7 Hanare (Lösen des Schusses)
Stufe 8 Zanshin (Körper und Geist beiben zurück)

Ingrid Haußner nahm sich Zeit, die Hassetsus mit jedem Einzelnen zu üben und zu optimieren.

Höhepunkt des Abends war das Schießen in der Gruppe, das sogenannte Taihai. Ingrid Haußner erklärte den Teilnehmern den Ablauf in allen Einzelheiten: Den Einmarsch, die Aufstellung, das Abschießen von je zwei Pfeilen und den Ausmarsch. Da das Schießen in der Gruppe für die FCS-Kyudoka noch neu war, bleibt hier manches Detail zu trainieren, und alle waren sich einig, dass es gut wäre, Ingrid Hausner regelmäßig nach Schweitenkirchen zu holen. Vor 17 Jahren hatte Herbert Possenriede bei ihr seine ersten Kyudo-Übungen gemacht, und Ingrid Haußner trainierte ihn weiter bis bis zum 1. DAN im Jahr 2009. Auf eine Fortsetzung dieses Erfolges hoffen jetzt die Schweitenkirchener Kyudoka.

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Judo-Nachwuchs auf Podest bei Süddeutscher Meisterschaft

Auf der Süddeutschen Judo-Meisterschaft – der höchsten deutschen Meisterschaft im Jugendbereich –  holten sich die Schweitenkirchenerinnen Odalis Santiago (bis 40 kg) und Nadja Kneilling (bis 44 kg) jeweils die Bronzemedaille.
Angereist als Favoritin gewann Odalis vier von fünf Kämpfen, ebenso auch Nadja, die ebenfalls nur eine von fünf Begegnungen verlor.
„Meine Mädels waren richtig kampfeslustig! Schon beim Aufwärmen haben sie sich ordentlich reingehängt und geschwitzt! Damit waren sie sehr gut auf das Kämpfen eingestellt“, so der nach Pforzheim mitgereiste Trainer Franz Dausch.

Odalis zeigte ein breites Repertoire an Würfen: Ogoshi (großer Hüftwurf), Taniotoshi (Selbstfallechnik), Uchimata (innerer Beinschenkelwurf) oder auch Osotootoshi (äußeres Beinstellen) brachten die notwendigen Wertungen, um die Kämpfe für sich zu entscheiden. Lediglich in Santiagos zweitem Kampf stieß die Zwölfjährige auf eine unbezwingbare Gegnerin, die mit ihren zwei Jahren älter und einen Kopf größer damit einen Erfahrungs- und Kraftvorsprung hatte. Nach der ersten Enttäuschung regenerierte sich Santiago aber und gewann in der Trostrunde alle drei Kämpfe gewohnt souverän mit sofortigen Punktgewinnen (Ippon).

Der Turniertag stand auch für Kneilling unter einem guten Stern: Kampfeslustig und hoch konzentriert siegte sie mit ihrer Spezialtechnik Seoinage (Schulterwurf) gleich im ersten Kampf mit zwei Wazaari (zwei halbe Punkte, die zum sofortigen Gewinn führen). In der zweiten Begnung traf sie auf eine erfahrene Athletin aus Großhadern, der sie auf Augenhöhe begegnete und gut Schritt halten konnte. Durch eine Unachtsamkeit konnte Kneilling jedoch nach hinten gekontert werden und verlor in Folge. In der folgenden Trostrunde aber kämpfte sie verbissen und zeigte trotz kräftezehrenden Kämpfen im letzten Kampf um Platz Drei der amtierenden Bayerischen Meisterin, dass sie weiß, was Judo ist: Trotz dem kurzen Festlegen durch die Gegnerin im Festhalter gelang Kneilling ein imposanter Ouchigari (große Innensichel), wodurch ihr Gegenüber regelrecht auf die Matte gebrettert wurde. Kneillings Siegeswille war damit zielführend und sie gewann wie auch Santiago die Bronzemedaille.

„Beide haben heute und in der Vorbereitung auf die Meisterschaft alles richtig gemacht. Die Ernährung hatten sie ebenso im Griff wie Technik und Taktik. Angesichts dessen, dass sie die Jüngsten in ihrer Altersklasse sind, haben sie hervorragend abgeliefert. Das war fast schon eine Meisterleistung“, strahlt der Trainer und FCS-Abteilungsleiter Dausch.

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Kilian Kappelmeier 2. in Slowenien

Unser Kilian hat beim Internationalen Turnier in Slowenien den hervorragenden 2. Platz erkämpft!
Er wurde nach starken Kämpfen erst im Finale gestoppt: „Die Vorkämpfe waren kräftezehrend, so dass ich im Finale keine Reserve mehr hatte. Aber es hat wirklich sehr Spaß gemacht und ich bin definitiv zufrieden“, so der Schweitenkirchener, der seit diesem Schuljahr ein Sportgymnasium in München besucht und damit seinem Sport noch intensiver nachgehen kann.

Super Leistung – Gratulation!

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