Einladung JudoSafari 2016

Hier findet Ihr die Einladung zur diesjährigen Judo Safari beim FC Schweitenkirchen welche am 16.07.2016 stattfinden wird:
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1. Trainingslager der Vereinsgeschichte

FCS mit DJK Eichstätt zu Pfingsten in Poreč

Knappe 30 Teilnehmer zwischen 14 und 74 Jahren waren mit dabei im ersten Trainingslager der 35- jährigen Vereinsgeschichte: Die Judo-Abteilung des FC Schweitenkirchen verbrachte zu Pfingsten zusammen mit dem befreundeten Judoverein DJK Eichstätt sechs trainingsintensive, aber auch sonnenreiche Tage in Poreč (Kroatien). Zweimal täglich standen die Judoka mit dem Gastgeber-Verein gemeinsam auf der Matte, um ausgeklügelte Techniken und angewandte Taktik zu üben und zu verfeinern. „Gemeinsam mit motivierten Sportlern den Urlaub zu verbringen ist eine tolle Sache! Außerhalb des Alltags findet manch einer doch mehr Ruhe und Geduld, um an speziellen Aufgaben konzentrierter zu arbeiten. Die Dynamik, die dadurch in der Gruppe entsteht, beflügelt auch das tägliche Trainingsgeschehen daheim “, so Franz Dausch, Leiter der FCS-Abteilung Judo und selbst ehemaliger Europameister, der den Lehrgang leitete. Die Zeit zwischen den Trainingseinheiten verbrachte die Gruppe entspannt am Strand oder beim gemeinschaftlichen Kajak oder Wasserski fahren. Abends organisierten die Gastgeber gemütliche Abendessen bei Sonnenuntergang und Meerblick oder auch beschwingte Barbesuche. Auch wenn die Trainingswoche bei den Meisten zu massivem Muskelkater führte, wird es voraussichtlich auch 2017 eine Revival in Kroatien geben. Der Grundstein für eine sportliche-interkulturelle Freundschaft ist jedenfalls gelegt.

 

Randoriturnier in Gröbenzell

Am 07.05.2016 fand ein gemeinsames Randoriturnier der jüngeren Judoka in Gröbenzell statt. Auch eine Delegation aus Schweitenkirchen nahm an dieser Veranstaltung teil. Dabei ging es um gemeinsam mit vereinsfremden Kindern die bisher erübten Techniken gefahrlos im Rahmen von bis zu 19 Randori (Übungskämpfen) zu erproben. Unserer Kleinen hatten sichtlich Spaß an der Sache, wie ihr an den Fotos anbei sehen könnt. Am 18.06. findet dann ein zweites Randoriturnier statt.

Bitteres Aus für Wächter – Verletzung beim Judo-Grand-Slam in Baku

 

Ihre Erwartungen waren groß, ihre Chancen realistisch. Doch mit diesem bitteren Aus hatte FC-Schweitenkirchens Spitzen-Judoka Viola Wächter nicht gerechnet. Beim Judo-Grand-Slam in Baku (Aserbaidschan) wird Wächter von ihrer jüngsten, vermeintlich ausgeheilten Verletzung eingeholt. In ihrem ersten Kampf gegen die Chinesin Tongjuan Lu begeht sie anfangs einen taktischen Fehler, greift im O-Goshi-Griff (Griff um die Hüfte) und verleitet ihre Gegnerin so zu einem Konterversuch mit Ko-soto-gake (äußeres Einhängen). Wächter landet durch ihre Ausweichdrehung hart auf der Ferse, was vermutlich ihren gerade kurierten Muskelbündelanriss wieder verletzt hat. Somit sah sie sich nicht mehr imstande gegen einen Harai-goshi (Hüftfeger) Widerstand zu leisten und geriet in den Haltegriff. Damit war sie ausgeschieden. „Das ist richtig bitter. Nicht nur, weil Viola damit keine wichtigen letzten Olympiaqualifikationspunkte sammeln konnte, sondern v.a., weil so etwas einfach an den Nerven zehrt.“, so Franz Dausch, langjähriger Trainer der 29-Jährigen. In drei Wochen erfolgt in Guadalajara (Mexiko) die Nominierung für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro. Ob Wächter bis dahin wieder einsatzbereit sein wird, wird man erst nach der genauen ärztlichen Diagnose absehen können. Ihre größte Konkurrentin im deutschen Kader, Miryam Roper, konnte zwar den fünften Platz erringen, hat sich jedoch ebenfalls verletzt. „Manchmal wundere ich mich schon selber, wie ich diesen Nervenkitzel und all diese Strapazen ertragen kann, aber es ist nun mal so: Ich liebe Judo.“, so Wächter.

 

 

Viola Wächter hoffnungsvoll in Aserbaidschan – Judo-Grand-Slam soll Olympiateilnahme sichern

Vio mit Franz

Langsam aber sicher geht es in die heiße Phase der Olympiaqualifikation. Beim Judo-Grand-Slam in Baku (Aserbaidschan) kann Viola Wächter vom FC Schweitenkirchen am Freitag ein letztes Mal Punkte sammeln, ehe in Guadalajara (Mexiko) Ende Mai die Nominierung für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro erfolgt. Wächters größte Konkurrentin Miryam Roper ist mit Weltranglistenplatz 16 quasi gleich auf mit der Schweitenkirchenerin (Platz 17), auch ihre bisher gesammelten Olympiarankingpunkte nehmen sich nicht viel. „Das Rennen um die Teilnahme an Olympia ist so eng, dass es für mich immer schwerer wird, entspannt zu bleiben. Viola hat es so sehr verdient, am weltgrößten Sportevent teilzunehmen! 2012 war sie schon so knapp davor – diesmal soll es klappen!“, wünscht sich Ex-Europameister Franz Dausch, Leiter der FCS-Judoabteilung und Trainer der 28-Jährigen Judoka, der seine Athletin kurzfristig nach Baku begleitet hat. „Vor Ort Franz‘ fachliche und emotionale Rückendeckung zu haben gibt mir Sicherheit. Ich hab die Power und Kompetenz, mich auf der Matte durchzusetzen!“, zeigt sich Wächter selbstbewusst. Nach ihrem siebten Platz auf der Europameisterschaft in Kazan vor gut zwei Wochen heißt es nun, alles zu geben und in ihrer Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm zu dominieren – und, vor allem, Roper, die ebenfalls am Start ist, zu übertrumpfen. Ein Sieg würde nicht nur 5000 Dollar Preisgeld bedeuten, sondern möglicherweise gar die Olympiaqualifikation.Vio mit Franz